Was tun bei einem Wildunfall?

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Alle Autofahrer haben die Situation bereits erlebt: Plötzlich tauch im Lichtkegel ein Reh auf, bleibe auf der Strasse stehen oder quert diese. Oft folgt ein zweites Tier nach. Was ist zu tun, wenn es zu einer Kollision kommt?

  • Bewahren Sie Ruhe. Halten Sie an und schalten Sie den Warnblinker ein.
  • Sichern Sie die Unfallstelle mit dem Pannendreieck.
  • Rufen Sie unverzüglich die Polizei (Telefon 117). Der zuständige Wildhüter wird dann automatisch aufgeboten und das Tier von seinem Leid erlösen.
  • Unfälle mit Tieren sind in jedem Fall meldepflichtig. Wer einfach weiterfährt,handlet unmoralisch macht sich strafbar und muss damit rechnen, dass die Versicherung einen allfälligen Schaden nicht zahlt.
  • Nähern Sie sich auf keinen Fall einem verletzten Wildtier. Es ist den Umgang mit Menschen nicht gewohnt und könnte beissen oder versuchen, mit letzter Kraft zu flüchten um dann nach langer Flucht qualvoll zu verenden.
  • Lassen Sie ein getötetes Tier nicht mitten auf der Strasse liegen. Sie gefährden sonst andere Verkehrsteilnehmer.
  • Der von der Polizei aufgebotene Jagdaufseher wird den Schaden am Wagen protokollieren und Ihnen eine sogenannte Wildschadenbestätigung zuhanden Ihrer Versicherung ausstellen.
  • Melden Sie den Schaden unverzüglich Ihrer Kaskoversicherung. Sie deckt den Schaden am Auto. Allerdings können Kollisionen auf Privatstrassen ausgeschlossen sein. Überprüfen Sie dazu die allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) in Ihrem Versicherungsvertrag.
  • Wenn Sie einem Tier ausgewichen sind, gilt ein allfälliger Schaden an Ihrem Wagen (zum Beispiel durch die Kollision mit einem Baum) nicht als Wildschaden und ist nur gedeckt, wenn Sie eine Vollkaskoversicherung haben.
  • Lassen Sie Ihren Wagen erst reparieren, nachdem ihn die Versicherung geprüft hat.
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Nicht nur zu Ostern – der Hase in unserem Revier

Immer wieder kann man ihn in unserem ruhigen Wald- und Wiesenrevier sehen: Den Hasen. Die Population der Hasen hat bei uns drei Feinde:  Nasskaltes Wetter, den Kreiselmäher und den Fuchs. Dass sich letzterer nicht immer leicht tut, konnte ich im vergangenen Sommer beobachten. Schon länger hatte ich einen Hasen beobachtet, der sich genüsslich am Klee auf einer Waldwiese gütlich tat und dabei langsam hangaufwärts hoppelte.  Plötzlich merkte ich, dass der Hasenspur ein Fuchs folgte und langsam näher kam. Der Hase hoppelte weiter und war plötzlich verschwunden, der Fuchs lief den Berg hinan. Plötzlich sprang in Riesensätzen der Hase einen Waldweg unter meinem Hochsitz hangabwärts, während der Fuchs in die entgegengsetze Richtung lief.  In diesem Fall: Hase:1, Fuchs:0.

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