Jagd Schützt und nützt

Jäger rettet Rehkitz vor dem sicheren Mähtod.
www.rehkitzrettung.ch

 

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Mai – Schutz des Rehnachwuchses

http://www.rehkitzrettung.ch

 

Im Mai beginnen die Rehgeissen zu „setzen“. Meist zwei Rehkitz werden in Waldnähe im Gras geboren, wo sie die ersten zwei bis drei Lebenswochen bleiben. Die kleine Rehkitze flüchten nicht und werde deshalb immer wieder Opfer eines Mähwerks.

Mit einfachen Mitteln lässt sich dies verhindern. Etwa einem leeren Sack, der auf einem Stock am Vorabend auf die Wiese gestellt wird und flattert. Die Rehgeiss nimmt die Veränderung wahr und führt ihre Kitze in den Schutz des Waldes.

Wenn Bauern Hilfe beim Verblenden brauchen oder weitergehende Fragen haben, wenden sie sich bitte an

Herrn Fabio Jud unter Nummer 079 545 01 26.

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„Mit den Jägern auf der Pirsch“

 

20 aufgeweckte und interessierte Kinder bekamen beim diesjährigen „Ferienpass Neckertal“ von Mitgliedern der Jagdgesellschaft „Wilket – Reitenberg“ einen interessanten Einblick in das vielfältige Thema Jagd. Am frühen Morgen begann der Tag mit dem Beobachten von Rehwild in verschiedenen kleinen Gruppen. Anschliessen trafen die Teilnehmenden bei der Jagdhütte ein, wo sie sich mit Wurst und Brot am Feuer stärkten. Anschliessend warteten verschiedene Posten mit den Themen: Wald und Jagd, Waffen, Jagdhunde, Brauchtum und Wildtiere auf die Schülerinnen und Schüler. Schnell ging der Morgen vorüber und mit vielen Eindrücken kehrten die Teilnehmenden zum Bahnhof Brunnadern zurück.

 

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Wald und Wild im Winter

Der Winter ist eine Zeit der Ruhe in der Natur. Zumindest äusserlich tut sich nicht viel, Laubbäume stehen blätterlos in den Wäldern und dichtbewachsene Hänge erscheinen plötzlich fast durchscheinend. Das Wild zieht sich in seine Einstände, also in Dickungen und Jungwuchs zurück. Das Nahrungsangebot wird geringer und die Nahrungsreserven müssen gut eingeteilt werden.

Was das Wild jetzt braucht, ist vor allem Ruhe. Grundsätzlich sieht das Jagdgesetz keine Fütterungen im Winter vor, das Nahrungsangebot ist also ausreichend. Wenn das Wild aber oft aufgestört wird etwa durch Schneeschuhwanderer abseits der Wege, können die Fluchten sehr kraftraubend sein. Auch Drohnenüberflüge, die zwar eindrückliche Bilder liefern mögen, sind vor allem fürs Gamswild in höheren Lagen oft schwierig oder mitunter tödlich. Dies deshalb, weil die Rudel in Panik geraten, da die anfliegende Drohne nicht von einem Beutegreifer unterschieden wird.

Mit Vernunft und Rücksichtnahme ist der Lebensraum Wald auch im Winter eine faszinierende Umgebung!

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Die Herbstjagd beginnt

Meist ist es noch dunkel, wenn wir uns in der Jagdhütte zur Herbstjagd besammeln und oft begleiten uns Nebel und auch Regen auf dem Weg in den Wald. Der Jagdleiter veteilt die Jäger und Treiber in den entsprechenden Revierteilen und bald ist das Bellen der Hunde, oder deren „Geläut“ wie wir sagen zu hören.

Nach den Sommermonaten, in denen wir Jäger meist allein auf der Pirsch sind, jagen wir ab dem 1.Oktober nun gemeinsam an den Samstagen in unserem weitläufigen Revier, um den uns vom Kanton vorgegeben Abschuss zu erreichen. Nach vielen Stunden des Wartens und Stehens im Wald, des Treibens durch Tobel und durch Brombeerhecken, wird am Schluss des Jagdtages die Strecke mit Jagdhörnern verblasen und das „Halali“ ertönt. Abends klingt der Jagdtag am Feuer oder einem Wirtshaus in froher Runde aus.

 Triopane an der Strasse signalisieren, dass vermehrt auch einmal mit einem Jagdhund oder einem hochflüchtigen Reh im entsprechenden Revierteil zu rechnen ist.

Auch kann es sein, dass sie im Wald auf Jäger oder Treiber treffen, wobei wir uns selten direkt an den Wanderwegen aufhalten.

Wenn sie jemandem begegnen und Fragen an uns haben, so zögern Sie nicht, diese zu stellen, wir geben Ihnen gerne Antwort.

 

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Jagdarten

Als Jäger unterscheiden wir verschiedene Arten, wie die Jagd in unserem Revier ausgeübt wird. Dies stets nach den gesetzlichen Vorschriften.

Einzeljagd

Vor allem im Frühjahr und Sommer sind Jäger meist allein auf Pirsch und Ansitz anzutreffen. In oft langen Stunden am Ansitz hofft der Jäger auf das Tier, in unserem Revier meist das Reh, die Gams oder das Rotwild. Gejagt wird auf der Einzeljagd mit einer Büchse mit Kugelmunition.

Gemeinschaftsjagd

Ab dem 1. Oktober steht die Gemeinschaftsjagd, auch „laute Jagd“ genannt, im Vordergrund. Zusammen mit Treibern und Jagdhunden werden einzelne Revierteile durchstöbert und bejagt. Dabei kommen mit Flinten mit Schrotmunition zum Einsatz. Der gemeinsame Aser (Mittag – oder Abendessen) gehört dabei fest dazu.

Fallenjagd

Wenn ein zum Beispiel ein Marder beginnt, auf einem Bauernhof Schaden anzurichten, kann in Absprache mit der kantonalen Wildhut eine Kastenfalle vom Jäger oder Wildhüter gestellt werden. Das gefangene Tier wird anschliessend in die Freiheit entlassen.

Baujagd

Mit speziell ausgebildeten Bauhunden werden Füchse aus ihrem Bau getrieben und bejagt. Diese Jagdart wird in unserem Revier momentan nur selten ausgeübt.

Beizjagd

Mit einem ausgebildeten Beizvogel (Habicht, Falke) wird auf Krähen gejagt. Diese revierübergreifende Jagd wird bei uns nicht ausgeübt.

Wenn Sie unterwegs im Wald oder am Waldrand auf einen Jäger treffen und etwas zu unserer Passion wissen wollen, dann sprechen Sie uns an: Wir geben gerne Auskunft.

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Vom Umgang mit Wildtieren

Mit Ihren Sinnesorganen sind uns die Wildtiere bei Weitem überlegen. So kann etwa ein Hirsch einen Menschen auf 800m Entfernung wittern und allenfalls seinen Standort verändern. Wenn wir uns ruhig im Wald bewegen, kann es durchaus sein, einmal Rehe, einen Dachs oder Fuchs oder ein Rudel Gams zu sehen. Im Winter können es aucvh einmal ein paar Hirche sein. Wenn uns diese bemerken und sich bedroht fühlen, werden sie die freie Fläche schnell verlassen und einen Unterschlupf suchen.

Im Mai setzen die Rehgeissen meist zwei Kitze, welche die ersten Woche allein auf der Weise verbringen und von der Mutter gesäugt werden.
Dazu eine Bitte: Wenn man auf ein einzelnes Rehkitz trifft, dieses bitte nicht berühren oder streicheln, auch wenn es noch so herzig aussieht und eine Foto im Familienalbum doch so schön wäre. Die Rehgeiss würde das Kitz sonst unter Umständen nicht mehr annehmen (wegen des menschlichen Geruchs) und das Kitz wäre zum Tod verurteilt.

In unserem Revier leben mehrere Luchse. Der Mensch steht nicht auf dem Speisezettel dieser Raubkatze, die äusserst heimlich lebt. Bei einer Begegnung wird der Luchs meist schnell die Flucht ergreifen. Unklug wäre es es aber sicher, ihm zu folgen oder allenfalls ihn in die Engezu treiben. Àhnliches gilt für den Wolf, der bereits in unserer Gegend gesichtet wurde.

Gerade zur Zeit der Rehbrunft (Juli) ist es angeraten, mit angepasster Geschwindigkeit durch waldreiche Gegenden zu fahren, um Wildunfälle zu vermeiden.

Generell sollten im Wald und am Waldrand Hunde angeleint werden. Das Reh ist ein guter Sprinter aber kein Langstreckenläufer und deshalb auf der Flucht einem Hund unterlegen. Von Hunden gerissene Rehe sind kein schöner Anblick.

Im Winter gilt es, auf den Wegen zu bleiben und die Tiere nicht zu stören. Das Nahrungsangebot ist gering und ein Flucht führt schnell zu Erschöpfung oder im schlimmsten Fall zum Tod. Gestörte, hungrige Tiere verursachen auch ein höheres Mass an Waldschäden (Schälung, Verbiss).

Die Jägerschaft wünscht ihnen einen erlebnisreichen und erholsamen Aufenthalt in unserem schönen Revier.

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Wildschweinjagd

Wildschweinjagd

Sensation im Neckertal: Wildschweinjagd in Brunnadern am 24. November 1947
Zu lesen in der Zeitungsausgabe „Der Toggenburger“ vom 24.11.1947:
Letzten Samstagnachmittag um 15.30 Uhr ging der Alarm durchs Dorf, dass ein Wildschwein vom nahen Tössberg her über den Necker geschwommen sei und sich den Weg Richtung Neutoggenburg suche. Das Tier muss, wie man festgestellt hat, in der Gegend, wo es hergekommen ist, von Hunden gejagt und auch bereits schon durch einen Schuss leicht verwundet gewesen sein.
Unsern bewährten Schützen, Herrn Anton Falk, im Dorf ist es gelungen, das Tier zur Strecke zu bringen. Laut bezirksamtlichem Bescheid kann die Jägerschaft von Brunnadern über die Beute verfügen. Der noch etwas jüngere Eber im Gewicht von ca. 60 kg wurde in die Dorfmetzgerei gebracht, um nach Weidmannsart die inneren Teile aus dem Körper zu beseitigen. Stattdessen hat der besorgte Metzger dem Schwein auch gleich das Fell über die Ohren gezogen, so dass die geschundene Beute für die Leute, die gerne ein Wildschwein gesehen hätten, nun wertlos geworden ist. Dessen ungeachtet kann sich Herr Falk rühmen, wohl der erste Schütze im ganzen Tale zu sein, der ein Wildschein erlegt hat.

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